Sächsische Shorts (Filmverband Sachsen, 2023)

Sächsische Shorts ist eine Auswahl mit Filmen sächsischer Filmschaffender. Aus über 60 Einreichungen wurde das Programm von einer Jury aus Mitgliedern des Filmverbands Sachsen zusammengestellt. Dabei wird das Publikum aus dem Herzen der Lausitz über die Steppe Tschechiens bis in die Berge Brasiliens entführt, während Papageien vorüberziehen, über Arbeit gerappt, geheiratet und eine Ode an das Skaten gesungen wird.

Übersicht

Gesamtlaufzeit ca. 64 min.

Kosten für eine Vorführung: 95 € zzgl. 5 € Versand.

Bordering the Sacred

Regie: Josua Wielandt | 8 min | Dokumentarfilm | Deutschland

Ein Liebesbrief in Form einer Kurzdokumentation an Skateboarding der sich mit Psychohygiene und Selbstverwirklichung beschäftigt und damit zeigt, wie ein Stück Holz ein Leben zum Guten wenden kann.

Motivationsfilm Nr. 751 - Berufsbild Betonarbeiter

Regie: Michael Sommermeyer, Manuel Francescon | 4 min | Musik | Deutschland | 2022

Die Bundesagentur für Arbeit startet eine Kampagne, klassische Ausbildungsberufe bei jungen Menschen wieder populär zu machen.  Mit angesagten Rhymes und phatten Beats, zeitgemäßer Sprache und stylischem Imageflow werden Jugendliche vom Nutzen einer Berufsberatung überzeugt. Unter dem Claim „Arbeit kann so cool sein“ entstand dieser Motivationsfilm zum Ausbildungsberuf des Betonarbeiters.  

I Woke Up In A Hammock And I Couldn’t Move

Regie: Johanna Failer | 8 min | Animation | Deutschland | 2022

Jemand wacht in der Hängematte auf und kann sich nicht bewegen. Das reglose Aufwachen stellt den Rahmen für eine Reise in ein undurchdringliches Regenwaldgebiet, das gleichermaßen unsere tiefsten Ängste und Wünsche ergründet.

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Kälber mit zwei Köpfen

Regie: Anja Barmeyer-Grunke | 22 min | Fiktion | Deutschland, Tschechien | 2021

„Katkaway“ ist ein queerer Kurzfilm über Sehnsucht, Eifersucht und Selbstfindung. Gedreht in der malerischen böhmischen Landschaft, erzählt der moderne Western von einer Dreiecksbeziehung, die sich zwischen verschiedenen Welten bewegt. Im obligatorischen Showdown steht das Leben zweier Menschen auf dem Spiel – die Zeit läuft.

Damn Ironland

Regie: Michael Geidel | 11 min | Dokumentarfilm | Deutschland | 2021

Der Einsturz eines Damms in der Mine Córrego do Feijão nahe der Stadt Brumadinho am 25. Januar 2019 war die bisher größte Industriekatastrophe in Brasilien. Inzwischen wird sie als Verbrechen gewertet. Die giftige Schlammwelle hinterließ Zerstörung und viele Vermisste, von denen einige auch zwei Jahre später noch nicht gefunden wurden. Es war nicht das erste Unglück dieser Art – und es hätte verhindert werden können. Der Damm, der dem weltgrößten Eisenerzproduzenten Vale gehört, wurde erst wenige Monate zuvor vom renommierten deutschen Prüfer TÜV Süd zertifiziert. In dem Film lässt uns der berühmte brasilianische Dichter Carlos Drummond, der genau in dieser Bergbauregion aufgewachsen ist, die Auswirkungen auf die Umwelt in der bisher von den Bergbaukonzernen dominierten Region erahnen.

Hinterberg

Regie: Erik Schiesko | 07:50 min | Dokumentarfilm | Deutschland 2022

Während die Politik um neue Ansätze ringt, um den Wandel in der Lausitz 2022 voranzubringen, schlägt das Schicksal aus scheinbar vergangenen Tagen doch noch am Wegesrand zu. Für ein idyllisches Gehöft in der Lausitz ist die Energiepoltik direkt spürbar. Die Filmbrüder Erik und Clemens Schiesko haben Ihren Cousin bei einem seiner einschneidendsten Erlebnisse begleitet…

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Projektleiter SAVE (SLUB Dresden)

Mirjam Mager

Mitgliederbetreuung und Netzwerkarbeit

Matthias Ditscherlein

Sonderveranstaltungen & Workshops film.land.sachsen

studierte Fernsehproduktion in Leipzig und war zeitgleich Redakteur beim Vogtland Regional Fernsehen. Seit 2011 ist er als freiberuflicher Filmemacher und Dozent selbstständig tätig. Als Regisseur und Produzent ist er an Dokumentarfilmen im In- und Ausland beteiligt. 2018 gründete er den Insel-Kino e.V., der sich im Bereich Kino-, Filmbildung und Veranstaltungsorganisation engagiert. Nach Leipzig und Dresden lebt er seit 2019 wieder im Vogtland. Für das Projekt film.land.sachsen ist er seit 2020 verantwortlich für Workshops und Sonderveranstaltungen.

Roberto Krebs

Presse & Öffentlichkeitsarbeit (Elternzeitvertretung)

studierter Kommunikationswissenschaftler und geprüfter Kulturmanager. Er war Social-Media-Manager u.a. bei der CYNETART und dem DAVE Festival und Projektleiter für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit im »House of Resources Dresden«. In den vergangenen Jahren produzierte er die Trailer für das DAVE Festival sowie zuletzt die Kurzdokumentation »going in circles«.

André Hennig

Koordinierungsstelle »SAVE«
Öffentlichkeitsarbeit

André verantwortet die Öffentlichkeitsarbeit in der Koordinierungsstelle des Landesprogramms »SAVE – Sicherung des audiovisuellen Erbes«.

Nora Fleischer

Redaktion AUSLÖSER & Koordination film.land.sachsen (Büro Leipzig)

absolvierte ihr Studium der Kommunikationswissenschaft, Politik- und Rechtswissenschaft in Dresden und Paris. Währenddessen und danach unternahm sie regelmäßige, berufliche Ausflüge ins Eventmanagement und private ins Kino. Als Regie- und Produktionsassistentin leistete sie ihren Beitrag in der Leipziger Off-Theater-Szene und bei mitteldeutschen Filmproduktionen. Sie war selbständige Werbetexterin und stand fünf Jahre im Dienste des Kurzfilms als Film- und Programmkoordinatorin beim „Kurzsuechtig – Mitteldeutsches Kurzfilmfestival“ in Leipzig.

Philipp Demankowski

Koordination film.land.sachsen

ist studierter Kommunikationswissenschaftler und praktizierender Teilzeit-Journalist. Außerdem ist er unter anderem für Kulturveranstaltungen wie die CYNETART oder das Medienfestival in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Auch im Umweltzentrum Dresden betreut er in verschiedenen Projekten die Öffentlichkeitsarbeit, so etwa für das EUROPE DIRECT Dresden.

 

 

Darüber hinaus ist Philipp Mitbegründer des Musiklabels Uncanny Valley und integraler Bestandteil der Dresdner Clubkultur. Bei DAVE, dem Festival für Clubkultur, kuratiert er das Musikfilmprogramm „Music in Motion“.  Daneben macht er seit Jahren unprofessionell, aber mit Leidenschaft, Radio.

Daphna Dreifuss

Presse & Öffentlichkeitsarbeit (Büro Leipzig) 
(in Elternzeit)

studierte Medienkultur, Medienwissenschaften und Near and Middle Eastern Studies in Weimar, Basel, Tel Aviv und London. Im Fokus ihrer Arbeit standen dabei die Rolle des Kinos bei der medialen Darstellung von Geflüchteten, sowie die filmische Auseinandersetzung mit intergenerationellem Trauma und kollektiver Erinnerung im Kontext des Israelisch-Palästinensischen Konflikts.
Nach ihrem Studium war sie u.a. für UFA Fiction in der Pressestelle sowie bei DOK Leipzig im Marketing tätig.

Sophie Quadt

Geschäftsleitung

studierte Politik- und Kulturwissenschaften an der TU Dresden und war viele Jahre in der politischen Bildung im Bereich Europa und Internationales tätig, u.a. als Referentin bei der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Dresden und als Projektleiterin am Europa-Haus in Leipzig.