Das einfühlsame Kinofilmdebüt von Constanze Klaue, frei nach dem gleichnamigen Roman von Lukas Rietzschel.
Filmdaten
Spielfilm, 110 Minuten
Deutschland 2025
Sprache: Deutsch
FSK 12
Stab, Besetzung & Produktion
Regie und Drehbuch: Constanze Klaue
Produktion: Flare Film GmbH & Chomosom Film GmbH
Produzent*innen: Alexander Wadouh, Gabriele Simon, Martin Heisler, Roxana Richters
Musik: PC Nackt
Montage: Emma Alice Gräf, Andreas Wodraschke
Um die Jahrtausendwende, mitten in der ostdeutschen Provinz. Hier wachsen die Brüder Philipp und Tobias auf. In ihrem Umfeld machen sich Arbeits- und Perspektivlosigkeit breit. Auch ihre Familie bleibt davon nicht verschont. Tobi und Philipp, alleingelassen mit sich selbst, ohne Orientierung, Halt oder eine Idee von Zukunft. Die schleichende Radikalisierung in ihrem nahen Umfeld könnte eine Antwort auf ihre Fragen bieten.
Regisseurin Constanze Klaue porträtiert in ihrem preisgekrönten* Filmdebüt eine Gesellschaft im Umbruch. Sie ermöglicht Verständnis und Mitgefühl, ohne zu entschuldigen. Sie erzählt von Entwurzelung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Mit ihrer Verfilmung des gleichnamigen Romans von Lukas Rietzschel erinnert sie an den Wert des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Gleichzeitig lädt sie ein, die Geschichte der Wiedervereinigung und ihre Nachwirkungen auf Gesellschaft und Familie sensibel zu reflektieren.
Im Anschluss an die Vorführung findet ein Nachgespräch mit dem Produzenten Alexander Wadouh statt. Die Moderation: Barbara Wallbraun.
Der Film wurde mit dem Friedenspreis des deutschen Films – Die Brücke 2025 (Nachwuchspreis) ausgezeichnet.
Die Vorführung findet in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kontrovers vor Ort“ statt.
Interesse an einer Vorführung des Films? Hier gibt es alle Infos.