Wir bewegen Filmkultur

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Über Uns

Um dem kulturellen Verlust durch das Kinosterben in den ländlichen Regionen in Sachsen entgegenzuwirken, initiierte der Filmverband Sachsen e. V. im Mai 2019 gemeinsam mit dem  Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, der AG Animationsfilm, der AG Kurzfilm, dem DIAF, dem DOK Leipzig, dem FILMFEST DRESDEN, KURZSUECHTIG, Neiße Filmfestival sowie dem Filmfestival SCHLINGEL  das Projekt „film.land.sachsen“. Ziel ist es, verteilt im ganzen Bundesland, engagierte Mitstreiter*innen zu finden, um das filmkulturelle Engagement zu vervielfachen. Das können zum einen filmaffine Einzelpersonen sein oder auch vorhandene kulturelle Akteur*innen, wie beispielsweise Soziokulturelle Zentren, Jugendhäuser oder andere alternative Kulturräume.

Wir wollen diejenigen zusammenbringen, die Lust haben, Filmkultur in ihre Region zu bringen und dabei auch selbst als Filmverführer*in zu agieren.

Aus den aktuellen Filmrepertoires unserer Programmgeber*innen haben wir ein vielfältiges Filmangebot für Sie zusammengestellt, welches Sie zu günstigen Konditionen buchen können.

 

 

Programmauswahl von sächsischen Filmfestivals und -initiativen

DIAF: Kindergeschichten aus dem DEFA – Trickfilm Studio Dresden

Das Deutsche Institut für Animationsfilm präsentiert für unsere kleinen und großen Filmfreunde ein farbenfrohes Programm mit vier Animationsfilmen aus dem ehemaligen DEFA-Studio für Trickfilme Dresden

Filmfest Dresden: KURZTRIP INS LEBEN

Kurze Ausschnitte des Lebens, die vom Aufbruch, von Bewegung, von mal langsamen, mal rasanten Fahrten erzählen. Mit im Gepäck sind Erlebnisse vom Sommerurlaub im Brandenburg der Nachwendezeit, Erfahrungen vom Weggehen und Ankommen sowie schwierige Fragen und witzige Antworten. Mit dem Kurzfilmprogramm des 32. FILMFEST DRESDEN kann frische Kurzfilmluft geschnuppert und ein Fenster zur Welt entdeckt werden.

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AG Kurzfilm: AHOJ NACHBARN! ‐ Ein deutsch‐tschechisches Kurzfilmprogramm

Die AG Kurzfilm bietet im Rahmen von film.land.sachsen in diesem Jahr ein Programm aus deutschen und tschechischen Kurzfilmen an. Es sind einige unserer Lieblingsfilme aus den vergangenen FEINKOŠT‐Jahrgängen. Jedes Jahr im Herbst tourt unser binationales Programm durch Deutschland und Tschechien.

KURZSUECHTIG: Vom Aufbrechen und Ankommen // Best OF KURZSUECHTIG 2020

Das mitteldeutsche Kurzfilmfestival KURZSUECHTIG hat erneut die besten Kurzfilme der Region gekürt. Die prämierten Filme rücken vielfach die Themen Vergänglichkeit und Identität in den Fokus, aber
auch der Eingriff des Menschen in die Natur wird in eindrucksvollen Bildern kritisch hinterfragt.

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Neiße Filmfestival: Nationalstraße

Vandam ist eigentlich ein umgänglicher Typ – nur wenn er etwas nicht mag, rutscht ihm schon mal die Faust aus, was nicht selten der Fall ist. Am wenigsten mag er, dass ein Immobilienhai die Stammkneipe in seinem „Revier“, einer Prager Stadtrandsiedlung, abreißen will. Und die gehört auch noch seiner heimlichen Liebe Lucka. Also zieht Vandam in den Krieg, bei dem Sieger und Verlierer jedoch schon feststehen. Der energiegeladene, mit viel Wortwitz gespickte Film nach dem gleichnamigen Buch von Jaroslav Rudiš zeigt einen zwiespältigen Helden in einer Welt, in der seine Regeln nicht mehr gelten.

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DOK Leipzig: Im Stillen laut

Erika und Tine sind 81 Jahre alt und seit 40 Jahren ein Paar. Die beiden Frauen leben auf einem selbst ausgebauten Hof in Brandenburg und schauen auf ein bewegtes Leben zurück. In der DDR mussten beide um persönliche und künstlerische Freiräume kämpfen und rangen täglich mit dem Sozialismus, erst recht aber mit dessen real existierenden Widersprüchen. Anders als andere DDR-Kulturschaffende, die an der Ablehnung ihrer Kunst und Ideen zerbrachen, blicken beide heute humorvoll auf die vielfältigen Dokumente ihres Lebens und kontextualisieren und konterkarieren die zahlreichen Stasiakten mit ihren eigenen Erinnerungen, Fotos, Gemälden, Skulpturen und Texten.

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AG Animationsfilm: Geschichten von Großen und Kleinen

Animationsfilme sind nicht nur Kinderkram. Das möchten wir mit diesem Programm beweisen. In den Filmen wagen die Filmemacher*innen mit Hilfe von Animation einen Blick zurück in die eigene Vergangenheit. Sie nehmen Sie mit auf eine Reise in die Erinnerungen an den Urlaub an der Ostsee, an die Süßigkeiten von Oma oder die Kindheit auf dem Bauernhof. Die Filme feiern außerdem die Anfänge des Filmemachens, die Freundschaft und das Miteinander, sodass man sich nach dem Programm ruhig gegenseitig fragen darf, ob es die Unterschiede oder die Gemeinsamkeiten sind, die wir aneinander schätzen.

Programmauswahl der Mitglieder des Filmverband Sachsen e.V.

Filmverband Sachsen e.V.: MY STORY

In 2016 startete der FILMVERBAND SACHSEN mit seinem cineastischen Integrationsprojekt MY STORY. Das Begegnungsprojekt ludt Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund ein, zusammen mit professionellen Filmemacherinnen aus Sachsen Kurzfilme zu drehen.
Gemeinsam mit Projektpartnern wie cine|divers e.V., KinoGieno e.V., der Kulturfabrik Hoyerswerda, der Chemnitzer Filmwerkstatt sowie die MEDA in Mittelherwigsdorf entstanden mehr als 20 zum Teil persönliche Geschichten.

Matthias Ditscherlein “Hadi Tschüss”

Der Film stellt fünf Menschen vor, die sich von Deutschland auf den Weg in die Türkei gemacht haben und fragen – Was motiviert sie in unterschiedlichen Lebensphasen zur Abwanderung? Wie sehen die Menschen nun ihr Leben in der Türkei im Vergleich zu ihrem vorherigen in Deutschland? Was erhoffen sie sich von einem Leben in der Türkei?

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Alina Cyranek “Ein Haufen Liebe” (Barrierefrei)

Ob mit 19 oder mit 90 Jahren, die Liebe ist ein seltsames Spiel und immer eine unglaubliche Erfahrung. Für Esther (89), Anneliese (91), Ruth (83) und Ulla (71) ein Grund, die Liebe in ihrem Leben zu erkunden. Und zwar in Vergangenheit und Gegenwart. Sie konfrontieren sich dabei ebenso mit den schönen Erinnerungen wie mit den schmerzlichen. Sie lassen die Freuden ihres zurückliegenden Lebens, aber auch Krieg, Krankheit und Tod Revue passieren.

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Dirk Lienig “Wenn wir erst tanzen”

Hoyerswerda schrumpft, viele gehen weg. Einer aber kommt zurück und initiiert das Projekt „Eine Stadt tanzt“. Die Proben zu „Le Sacre du Printemps“ begleiten das Nachdenken über Opfer, die wir heute bringen. Biografien mit Brüchen werden zu eindrucksvollen Tanzszenen: Der Beweis, dass man Agonie überwinden und das Leben zum Tanzen bringen kann.individuellen Wurzeln stehen stets im Fokus der Tanzstücke.

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Filmverband Sachsen e.V.: SACHSOPHONIE

Eine Auswahl an Filmen sächsischer Filmemacher*innen bestehend aus einem Kurzfilmprogramm
und/oder dem Langfilm „Waterproof“ von Daniela König. Es sind Geschichten voller Sehnsucht nach Sonne und Meer, düsterer und lichter Erinnerungen, Reisen ins eigene ICH und wieder zurück; Geschichten über Konfronation, Versöhnung und Freundschaft – inklusive einer zeitlosen Anleitung zur Partygestaltung …

Balance Film: “Fritzi – eine Wendewundergeschichte”

September 1989 in der DDR. Mit der allgemeinen Stimmung im Land verändert sich auch das Leben der 12-jährigen FRITZI. Denn ihre beste Freundin Sophie ist mit ihrer Mutter über Ungarn nach Westdeutschland geflüchtet und das einzige, was Fritzi geblieben ist, ist Sophies kleiner Hund Sputnik. Den hatte ihre Freundin in Fritzis Obhut gelassen. Doch Fritzi vermisst Sophie ebenso wie der kleine Vierbeiner. Deshalb beschließt sie, Sputnik zu Sophie zu bringen. Aber um dahin zu gelangen, gibt es nur einen einzigen Weg: über die streng bewachte Grenze. Ein sehr gefährliches Abenteuer für ein 12-jähriges Mädchen und einen kleinen Hund…

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Dr. Grit Lemke: “Gundermann Revier”

Grit Lemke – selbst aufgewachsen in der Lausitz – hat ein poetisches wie intimes Porträt des singenden Baggerfahers Gerhard Gundermann gezeichnet, in dem sie sich vor allem in und um Hoyerswerda umgesehen und umgehört hat. So kommen u.a. Conny Gundermann, Gundermanns Lehrerin, die Mitglieder der Brigade Feuerstein, die Silly-Musiker zu Wort. Die Doku lebt von präzisem wie eigenwilligen Einbeziehung einer Vielzahl von Songs und Konzertausschnitten..

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Presse

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Förderung und Projektpartner*innen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.