Vier Filme aus drei Jahrzehnten erzählen von Aufbruch, Verlust, Rassismus und Sehnsucht: Firas Al-Dehnis »Abschied von grünen Träumen« (1990) begleitet den Dichter Adel Karasholi beim Blick auf wachsenden Rassismus in Sachsen. Angelika Nguyens »Bruderland ist abgebrannt« (1991) zeigt, was aus vietnamesischen Vertragsarbeiterinnen wurde, als ihre Verträge mit dem Mauerfall ihre Gültigkeit verloren. Pedro Pimentas »Adeus RDA« (1991) lässt mosambikanische Vertragsarbeiterinnen auf ihre DDR-Jahre zurückblicken. Und Betina Kuntzschs »Himmel wie Seide, voller Orangen« (2024) aus dem film.land.sachsen-Programm erzählt in animierten Bildern von den ambivalenten Sehnsüchten zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung.
Gemeinsam öffnen die Filme einen vielstimmigen Blick auf eine Zeit, die meist nur aus einer Perspektive erzählt wird.
Die Veranstaltung findet im Vorfeld des Filmfests »Kino Central« statt, das vom 9.–11. Oktober 2026 in Werdau stattfindet.